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Mit Hochdruck an die Leitung

Mit Hochdruck an die Leitung

Biogaseinspeisung in die Mittelhessenleitung

Eine Biogas- und Kompostierungsanlage musste an die Mittelhessenleitung angeschlossen werden. Der enge Terminplan bei einsetzender schlechter Witterung war eine Herausforderung.


Aufgrund der Regelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz ist EnergieNetz Mitte dazu verpflichtet, das in einer Biogas- und Kompostierungsanlage erzeugte und aufbereitete Bioerdgas in das 16-bar-Gasnetz einzuspeisen. Dazu musste die Anlage an die Mittelhessenleitung angeschlossen werden. Die Planung und Projektleitung übernahm Auftraggeber EnergieNetz Mitte selbst. Mit der Bausausführung wurde die SAG in Alsfeld beauftragt. Der TÜV Hessen war für die Bauüberwachung und die Abnahme der Leitung verantwortlich.

„Die größte Herausforderung stellte der enge Terminplan dar. Dieser wurde zum einen vom Fertigstellungstermin der Biogasanlage beeinflusst“, erklärt Hans-Peter Hämer, Leiter des Fachbereichs Rohrleitungsbau in der Niederlassung Alsfeld. „Zum anderen mussten wir auch damit rechnen, dass aufgrund der Witterung zum Jahresende ein Teil der Trasse überflutet sein würde. Dies wiederum hatte auch Einfluss auf die Wahl des Leitungsmaterials.“ Der kurvenreiche Trassenverlauf kreuzte zudem mehrere Straßen und einen Bach.

Grabenlose Verlegung
Für die Einspeiseleitung wurde das Hochdruckrohr HexelOne mit Schutzmantel von egeplast verwendet. Die flexiblen Rohre bestehen zu 100 Prozent aus Polyethylen, halten Drücke bis 16 bar aus und können grabenlos bzw. grabenarm verlegt werden. Die Kunststoffrohre wurden auf einer Länge von dreitausend Metern verlegt.

Die SAG hat etwa 2.300 Meter Leitung im Pflugverfahren und 130 Meter im offenen Graben verlegt. Unter Straßen und dem Bachverlauf wurde die Leitung im Schutzrohr mit Hilfe von Bohrspülungen verlegt. Verbunden wurden die Rohre mittels Kombischweißverfahren (Stumpfschweißung und zusätzliche E-Muffenschweißung) und speziellen Pressverbindern (Schiebehülsentechnik).

Auftraggeber EnergieNetz Mitte zeigte sich sowohl mit dem Projektverlauf als auch mit dem eingesetzten Material sehr zufrieden.